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Geografie und Geschichte Belgiens

Der Landesname stammt von der Römischen Provinz „Gallia Belgica“ ab, denn Belgien war einst der nördliche Teil Galliens, in dem keltische und germanische Stämme wohnten. Vom Ende des Mittelalters bis in das 17. Jahrhundert war Belgien ein Ort von kulturellem und wirtschaftlichem Reichtums. Ferner gab es in Belgien ab dem 16. Jahrhundert sehr viele Schlachten der europäischen Machthaber. Auch im Ersten und Zweiten Weltkrieg kam es in Belgien zu vielen Kriegshandlungen. Die Industrielle Revolution war in Belgien ein sehr wichtiges Thema und so besaß das Land zu Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts mehrere Gebiete außerhalb von Europa.

Belgien ist ein sehr flaches Land, vom Bergland der Ardennen im Südosten des Landes einmal ganz abgesehen. Die höchste Erhebung ist der Signal de Botrange und dem 694 Meter hohen „Hohen Venn“.
Die Küste erstreckt sich auf einer Länge von 72,3 Kilometern. Circa ein Viertel der Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt, wobei rund 95 Prozent aller Belgier in Städten wohnen.

Besonders stark vom Tourismus geprägt ist der Süden von Belgien, die sog. Wallonie. Hier wird den Besuchern eine einmalige Natur geboten, denn es gibt viele Wälder, das Hügelland der Ardennen und die bekannten Moorgebiete des Hohen Wenn. Ferner kann man hier auch sehr viele Grotten besichtigen.

Im Landesinnern kann man ein sehr fruchtbares Hügelland finden, während der Westen von Belgien teils eine sandige Tiefebene, teils Marschland ist.