template by shocki

Reiseziele in Europa

Klima und beste Reisezeit Dänemark


Im Großteil von Dänemark herrscht ein gemäßigtes See- und Küstenklima. Daher sind die Sommer eher kühl bis mäßig und die Winter recht mild. Erstaunlich ist, dass trotz der Lage Dänemarks an der Nord- und Ostsee die jährliche Niederschlagsmenge recht gering ist. Im Westen sind es im Jahresdurchschnitt 700 bis 800 Millimeter Niederschlag, während es im Osten im Jahresdurchschnitt nur 500 bis 600 Millimeter Niederschlag sind.

Die durchschnittlichen Temperaturen im Juli an der Nordsee betragen 16 Grad Celsius, während es im Osten von Seeland durchschnittlich 18 Grad Celsius sind. Während am Tage die Temperaturen zu dieser Jahreszeit meist um die 20 Grad Celsius liegen, sind es in der Nacht meist nur um die 13 Grad Celsius.
Die Winter sind sehr mild, was im Einfluss des Golfstroms bzw. im Nordatlantikstrom begründet ist. Die Temperaturen liegen im Winter landesweit um den Gefrierpunkt. Am Tage sind es in der Regel 2 Grad Celsius und in der Nacht um die minus 3 Grad Celsius. Die Wassertemperaturen an den Künsten unterliegen großen Schwankungen. Im Winter liegen sie um die 3 Grad Celsius und im Sommer durchschnittlich bei 17 Grad Celsius. Charakteristisch für den Winter in Dänemark sind die lange Nächte und der hohe Niederschlag.

Große klimatische Unterschiede zu Dänemark sind im dazugehörigen Grönland zu verzeichnen. Hier gibt es ein arktisches Klima: also kurze, kühle Sommer und extrem lange und kalte Winter.

Hochsaison hat Dänemark von Ende Juni bis weit in den August hinein. Zu dieser Zeit ist nicht nur das Wetter sehr angenehm, sondern es finden auch die meisten Veranstaltungen im Land statt, Museen und andere Sehenswürdigkeiten haben länger geöffnet, die Strände sind gut besucht und es herrscht einfach nur Urlaubsstimmung. Wer einen Badeurlaub plant ist zu dieser Zeit sehr gut in Dänemark aufgehoben.

Wer jedoch eher eine Sightseeing-Tour unternehmen möchte, der sollte zwischen Mai und Juni nach Dänemark reisen. Zu dieser Zeit ist das Land noch nicht so von Touristen überlaufen, sodass man in Ruhe die Sehenswürdigkeiten bestaunen kann. Zudem sind zu dieser Jahreszeit die Felder mit gelben Rapsblüten bedeckt, alles grünt und blüht und die Temperaturen sind so moderat, dass man sich auch gut sportlich betätigen kann.
Viele Menschen bevorzugen aber auch den Herbst als beste Reisezeit. Hier ist zwar das Wetter nicht immer unbedingt angenehm, aber die Landschaft ist ein wahrer Augenschmaus. Vor allem der ländliche Raum ist in ein goldenes, rotes und braunes Kleid gefärbt.

Der Winter bietet sich als Reisezeit nicht besonders gut an, da die Nächte lang sind und viele Sehenswürdigkeiten zwischen Oktober und April auch geschlossen sind.