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Reiseziele in Europa

Centre

<xml> </xml>Die Region „Centre“ setzt sich aus den Departments „Cher“, „Eure-et-Loir“, „Indre-et-Loire“, „Loir-et-Cher“, „Indre“ und „Loiret“ zusammen. Die Hauptstadt der südlich von Paris liegenden Region ist „Orleans“. Wie die Bezeichnungen der Departments vermuten lässt, durchfließt die Loire die Region und sorgt dafür, dass es hier vielerorts eine malerische Landschaft zu bestaunen ist. Besonders interessante Städte in der Region sind „Tours, „Amboise“ und „Bloirs“, wobei auch die Hauptstadt Orleans einiges an touristischen Highlights zu bieten hat.

Die Universitätsstadt Orleans ist vor allem wegen der beeindruckenden Altstadt ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Hier auf der „Place du martroi“ befindet sich auch die eindrucksvolle Kathedrale „Sainte-Croix d´Orlenas“ aus dem Jahre 1278. Erbaut wurde sie auf einer Kirche aus dem 10. Jahrhundert und hat viele Zerstörungen hinter sich, die erst durch die Befreiung von Jeanne d´Arc ein Ende nahmen. Die Stadt hat ihr ein Denkmal gesetzt und ihr auch einige Fenster in der Kathedrale gewidmet. Des Weiteren sehr sehenswert ist die „Maison de Jeanne d´Arc“. Das Haus des Schatzmeister des Herzogs von Orleans wurde nach Bombenagriffen im Zweiten Weltkrieg detailgetreuer wieder aufgebaut. Die Geschichte der Jungfrau von Orleans wird hier in Modellen und einem Diorama rekonstruiert. Des Weiteren wird hier die Befreiung von der Belagerung der Stadt am 8. Mai 1429 eindrucksvoll dargestellt.

Auch in Tours gibt es viele bedeutende Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale „Saint-Gatien“, die neue „Basilika Saint-Martin“ und die Abtei-Kirche „Saint Julien“. Unbedingt besuchten sollte man auch das erzbischöfliche Palais, in dem sich heute das „Museum der Schönen Künste“ befindet. Ein weiteres touristisches Highlight in Tours ist das Kloster „La Psalette“, die ehemalige Abtei der Marmoutier sowie der Botanische Garten und das Le Musee du Compagnonnage. Wer es den Einheimischen gleich tun möchte, der verbringt seine Abende auf der belebten „Place Plumerau“ in der historischen Altstadt.

Wer sich in Amboise befindet, der kommt um einen Besuch im Schloss Amboise nicht vorbei. Es stammt aus dem 15./16. Jahrhundert und ist das alle beherrschende Aushängeschild der Stadt. Das zu den Schlösser der Loire gehörende Schloss war einst die Residenz der Valois und dann ein Staatsgefängnis. Heute ist von der früher sehr gewaltigen Anlage nur ein kleiner Teil erhalten geblieben, der es aber in sich hat. Man kann das Schloss besichtigen, wobei es vor allem die beiden Rundtürme, die Gärten innerhalb der Festungsanlage und die spätgotische Hubertus-Kapelle sind, die die Touristen magnetisch anziehen. Einen wunderbaren Blick über die Stadt und die nähere Umgebung hat man von den Terrassen. Wenngleich das Schloss auch ein sehr beeindruckendes Ausflugsziel ist, gibt es in Amboise noch viel mehr zu sehen. So etwa im „Musee de l'Hotel de Ville“, aus dem frühem 16. Jahrhundert. Heute kann man in diesem ehemaligen Rathaus eine Sammlung über die Geschichte der Stadt sehen. Ein beeindruckendes Bauwerk ist die Kirche „Saint-Denis“, die zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert erbaut wurde. Sehr interessant ist auch das Stadttor „Porte de l'Amasse“. Auf ihm wurde Ende des 15. Jahrhunderts ein Uhrturm errichtet. Direkt an der Loire-Uferpromande befindet sich der bekannte Max-Ernst-Brunnen, der zwischen 1966-68 errichtet wurde, und an dem man sich wunderbar von einer Sightseeing-Tour erholen kann.

Auch in Blois gibt es ein wunderbares Schloss, dass „Maison de la Magie“ Hier befindet sich heute ein Museum, dass dem Magier Robert Houdin gewidmet ist. Das Museum ist vor allem für Kinder ein großer Spaß. Erwachsene Urlauber können es sich in den Gärten neben dem Schloss gut gehen lassen und von hier aus den Blick auf die schöne Landschaft und viele weitere beeindruckende Bauwerke und Kirchen schweifen lassen.