Franche-Comte ist die Freigrafschaft Burgund, die sich aus den Deprtments „Doubs“, „Jura“, „Haute-Saone“ und „Territoire de Belfort“ zusammensetzt. Im Osten der Region befindet sich eine rund 230 Kilometer lange Landesgrenze zur Schweiz, die durch das Juramassiv gebildet wird. Zwischen dem Elsass, Lothringen und der Region Champagne gelegen, bietet dieses Gebiet in Frankreich viel Raum für abwechslungsreiche Ferien. Vor allem Naturfreunde kommen durch das Juramassiv, den Teilen der Vogesen in diesem Gebiet und mit der höchsten Erhebung, dem „Cret Pela“ mit seinen 1495 Metern, voll und ganz auf ihre Kosten.
Sehr interessant ist dabei in erster Linie das Departement Jura, in dem sich zahlreiche mittelgroße und kleine Seen befinden, die touristisch genutzt werden. Zudem gibt es hier sehr waldreiche Regionen, die zum Wandern und Rad fahren einladen. Das Gebiet wurde nach dem Juramassiv benannt und befindet sich im Osten des französischen Departments. Das Massiv zeichnet sich durch seine steilen Felsen und zahlreichen Flüsse aus, durch die sich eine beeindruckende und einzigartige Flora und Fauna bilden konnte. Während es hier im Sommer sehr warm werden kann, ist der Winter recht kalt. Die besten Reisezeiten für ausgiebige Wanderztouren sind daher eher im Herbst und Frühjahr gelegen.
Auch das Department Doubs profitiert von der Nähe zum Gebirge und der damit verbundenen Möglichkeiten, die Freizeit in der freien Natur zu verbringen. Hinzu kommt aber in dieser Region Frankreiches, dass es hier zahlreiche Sehenswürdigkeiten gibt. So sollte man sich in keinem Fall die „Les Salines Royales“ entgehen lassen. Die Königliche Saline dient der Salzgewinnung und wurde im Jahre 1779 fertiggestellt. Entworden hat sie der Architekt Claude-Nicolas Ledoux im Auftrag von Louis XVI. Drei Jahre dauerten die Bauarbeiten des als bedeutendsten Bauprojekts der sog Revolutionsarchitektur. Die UNESCO hat die Saline im Jahre 1982 in des Verzeichnis des Kulturerbes aufgenommen. Eine Stadt in diesem Deartment ist Montbeliard, in dem es ebenfalls sehr viel zu entdecken gibt. So etwas das „Chateau des Comtes“, in dem heute ein naturkundliches und archäologisches Museum untergebracht ist. Sehenswert ist auch die erste evangelische Freikirche in Frankreich, der „Temple Saint-Martin“, der aus dem Jahre 1604 stammt. Besuchen sollte man auch das „Hotel Beurnier-Rossel“. Es wurde im Jahre 1773 erbaut und beherbergt heute ein sehr interessanteres Kunst- und Geschichts-Museum. Daneben gibt es im Department Doubs, nördlich von „Rougemont“ das Dörfchen „Cubry“, in dem sich das komplett neu restaurierte Schloss Bournel befindet. Das prächtige Schloss befindet sich inmitten einer Goldanlage und ist heute ein Hotel. Rund um das Schloss gibt es im Ort sehr viele alte Häuser, die allesamt grunderneuert und perfekt restauriert wurden. Der gesamte Ort kann ohne weiteres als das schönste Freilichtmuseum Frankreichs bezeichnet werden.
Das Department „Haute-Saone“ ist vor allem sehr landwirtschaftlich geprägt. Rund die Hälfte des Gebiets wird als Avcker- und Weideland genutzt, ein weiteres Drittel besteht nur aus dichtem Wald. Aus dieser Region weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Comte-Käse und der Morbier-Käse. Als sehenswertes Städte gelten hier „Gray“, Gericourt“ und „Vesoul“.