Derzeit (Stand: 2010) gibt es keine besonderen Hinweise im Bezug auf Krankheiten in Frankreich. Dennoch sollte man sich im Vorfeld immer über die aktuelle Lage informieren. Des Weiteren gibt es derzeit keine besonderen Impfvorschriften für einen Aufenthalt in Frankreich. Aber auch dies kann sich jederzeit ändern, sodass man vor der Reise nach Frankreich in jedem Fall einen ärztlichen Rat einholen sollte.
Wichtig ist es allerdings zu wissen, dass es während der warmen Jahreszeit zu einer Zunahme von Zecken kommt. Sie können Krankheiten wie Borreliose (Lyme-Krankheit) oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen. Zudem ist es immer ratsam, über eine Hepatitis-B-Impfung zu verfügen und auch ein Schutz gegen Tollwut ist empfehlenswert.
Gesundheitsvorsorge in Frankreich
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist ausgezeichnet - entsprechend hoch sind auch die Kosten. Wer sich als Staatsangehöriger der EU- und EFTA-Länder ärztlich behandeln lassen möchte oder muss, der benötigt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Nur gegen Vorlange dieser EHIC erfolgt die Behandlung. Liegt die Karte nicht vor, muss der Patient alle Kosten selbst tragen und meist gleich vor Ort bezahlen. Durch die EHIC wird die Versorgung und Kostenrückerstattung im Krankheitsfall geregelt.
Im Bezug auf diese Europäische Krankenversicherungskarte ist es wichtig zu wissen, dass durch sie der Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall nicht enthalten ist. Dies ist darin begründet, dass grundsätzlich die gesetzlichen Krankenkassen diese Leistung nicht anbieten dürfen. Somit ist es in jedem Fall empfehlenswert, für diesen Fall eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.