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Reiseziele in Europa

Languedoc-Roussillon

Ganz im Süden von Frankreich liegt Languedoc-Roussillon - eine Ferienregion mit Sonnengarantie, denn hier scheint fast das ganze Jahr über die Sonne. Durchschnittlich gibt es in dieser Region 300 Sonnentage im Jahr, die man am besten an den Stränden der Küstenregion und in den modernen Badeorten des Mittelmeers genießt.

Beeindruckend sind die Landschaften von Languedoc-Roussillon, denn es gibt Tarnschluchten, bizarren Kalkhochebenen, Lagunenseen mit rosa Flamingos und vieles mehr. Durch diese faszinierende Natur führen die unterschiedlichsten Wanderwege, durch die man die Pyrenäen und den Nationalpark der Cevennen kennen lernen kann. Ein besonderes Urlaubshighlight ist es, wenn man sich ein Hausboot mietet und auf dem Canal du Midi seine Freizeit verbringt. Von hier aus kann man die Landschaft in vollen Zügen genießen. Urlaub in Languedoc-Roussillon ist multikulti, denn hier findet man auch einen Hauch von Italien, Griechenland und Spanien. Diese Einflüsse sind in erster Linie an den regionalen Spezialitäten zu erkennen, wie weltberühmte Weine und Oliven die sich mit der katalanischen Küche zu mediterranen Köstlichkeiten vermischen. Zudem sind hier sehr viele katalanische Traditionen lebendig. So sieht man bis heute Schafhirten beim Almauftrieb, Austernfischer und Salzarbeiter.

Eine der bekanntesten Städte in der Region ist „Montpellier“, eine sehr lebhafte Stadt, die nicht nur durch das sonnige Klima überzeugt, sondern auch mit ihren Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist rund zehn Kilometer von der Küste und den beliebten Stränden von „Palavas“ und „La Grande Motte" entfernt. Zu den touristischen Highlights, die man hier gesehen haben sollte gehört der Stadtteil „Antigone“. In ihm befinden sich u.a. die Gebäude der Universität und es gibt viele große Wohngebäude im neoklassizistischen Stil. In der Stadt befindet sich auch der erste botanische Garten des Landes, der 1593 angelegt wurde. In der Nähe der Universität befindet sich die Kathedrale „Sankt Peter“, die ebenfalls beeindruckt. Ferner sollte man sich auch den „Porte du Peyrou“ anschauen Triumphbogen wurde 1691 im dorischen Stil gebaut und später zu Ehren von Louis XIV erweitert. Als sehr sehenswert gilt auch das „Musee Fabre“, das im Jahre 1828 vom Maler Francois-Xavier-Pascal Fabre in Verbindung mit einer Kunstschule gegründet wurde. Heute befindet sich im Museum eine der bedeutendsten öffentlichen Gemäldesammlungen Frankreichs.

Sehr geschichtsträchtig sind die „Katharerburgen“. Als sich in Okzitanien im 12. Jahrhundert die Katharer formierten. Die Katharerburgen sind spektakulär auf Bergkuppen und Felskämmen gelegen. Die Burg „Lastours“ ist ein Ensemble aus vier Ruinen, von denen jede auf einem eigenen Fels in den Himmel ragen. Die „Peyrepertuse“ ist mit einem steilen Felskamm verschmolzen, die „Queribus“ befindet sich auf einem schroffen Kalsfelsen und die „Montsegur“, ist die legendärste der Katharerburgen.

Auch die Fischerstadt Sete“ sollte man sich nicht entgehen lassen, denn dieses Städtchen beeindruck mit seinem italienischen Flair. Aufgrund seiner Insellage um einen Hügel zwischen dem Mittelmeer und dem Lagunensee Etang de Thau, kann man hier einen ganze besonderen Charme erleben. Die Stadt wird von einem Kanalsystem durchzogen. Auf der Mittelmeerseite befindet sich der Fischereihafen, in dessen Auktionshalle Leckereien aus dem Meer wie beispielsweise Thunfisch, Sardinen, Doraden und Tintenfische versteigert werden. Etwas ruhiger ist es rund um den Binnensee Etang de Thau. Dieser hat sein ganz eigenes Ökosystem und dient u.a. auch der Züchtung von Austern, Miesmuscheln und anderen Schalentieren.