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Reiseziele in Europa

Lorraine

Die Region Lorraine, französisch für Lothringen, befindet sich im Nordosten von Franreich und besteht aus den Departments „Meurthe-et-Moselle“, „Meuse“, „Moselle“ und „Vosges“. Diese Departments, wie auch der Hauptort „Metz“ haben viele interessante und außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Naturfreunde kommen in Lorraine besonders auf ihre Kosten, denn hier befindet sich das Naturschutzgebiet Lothringen, das 1974 gegründet wurde und sich auf einer Fläche von ca. 200.000 Hektar erstreckt. Im Naturschutzgebiet kann man eine teilweise seltene Flora und Fauna bestaunen, die Landschaft bietet zahlreiche Wälder, Seen und urige kleine Dörfer. Im Naturschutzgebiet gibt es mehrere gut gekennzeichnete Wanderwege - verlaufen kann man sich hier also nicht.

Der Hauptort Metz, befindet sich im Department Meuse, und hat neben einer abwechslungsreichen Theater- und Museenlandschaft viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Vor allem an Kirchen mangelt es dem Ort nicht. Als besonders sehenswert gilt hier z.B. die gotische Kathedrale „Saint-Etienne de Metz“, die über knapp 6.500 Quadratmeter Kirchenfester verfügt, die teilweise von Marc Chagall entworfen wurde. Nicht weniger interessant und sehenswert ist die älteste bekannte Basilika in Frankreich, die aus dem 4. Jahrhundert stammende „Saint- Pierre aux Nonnains“. Des Weiteren nicht verpassen darf man die Kirche „Saint-Segolene“, aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Daneben verfügt Metz über eine Reihe interessanter Plätze, an denen nicht nur die Architektur der umgebenden Gebäude interessant ist, sondern an denen man sich auch wunderbar ausruhen kann. Unbedingt besuchen sollte man den „Place Saint-Louis“, den „Place Sainte-Croix“ und den „Place Saint Jacques“, die alle aus dem 13. bis 15. Jahrhundert stammen. Sehenswert sind in Metz auch die Reste der ehemaligen Stadtbefestigung, wie das „Porte des Allwmands“, das Porte Serpenoise“ und dar „Tour Camoufle“.

Im Department Meurthe et Mosell liegen die sehenswerten Städte Nancy (gleichzeitig Hauptstadt), Briey, Luneville und Toul. Zu bestaunen gibt es in jeder Stadt mindestens eine herausragende Sehenswürdigkeit. So sollte man sich das Rokokoschloss in Luneville, die Kathedrale „Saint Etienne“ in Toul und die Basilika von Saint-Nicolas-de Port nicht entgehen lassen. Überaus interessant ist auch die Hauptstadt dieses Departments: Nancy. Hier befindet sich unter anderem der „Placa Stanislas“ der zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Die Plaza ist ein klassizistisches städtebauliches Ensemble, dass zusammen mit der angrenzenden „Place de la Carrier“ und der „Plave d´Alliance“ im Jahre 1983 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Überhaupt beeindruckt Nancy durch seine Architektur, was auch in der Innenstadt deutlich wird. Die Altstadt, sich im nördlichen Bereich befindet, zeigt ebenfalls viele faszinierende Bauten des Mittelalters und der frühen Neuzeit, wie etwa der ehemalige Herzogplast und die neugotische Kirche „Saint-Epvre“.

Das Department Mosel ist zum einen nach dem Fluss benannt und grenzt zum anderen an Deutschland. Daher findet man hier viele Tagesausflügler aus Deutschland, die einen wunderbaren Tag in dieser französischen Region verbringen. Vor allem Freunde von Museen finden hier ein wahres Eldorado. Sehr viele alte Lothringer Bauernhäuser wurden als Museum hergerichtet, wie z.B. die in Oberdorff und Gomelange. Interessant ist auch das Museum „Georges de la Tour“ in Vic-sur-Seille oder das Kohlenmuseum in Petite-Rosselle. Unbedingt einen Abstecher sollte man auch in das mittelalterliche Städtchen Rodemack machen. Rodemark ist nur rund 20 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt und zeichnet sich dadurch aus, dass seine mittelalterliche Substanz zum größten Teil noch erhalten ist. Zudem gehört Rodemack zur Vereinigung der „Les plus beaux villages de France“, zu deutsch: der  schönsten Dörfer Frankreichs.