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Reiseziele in Europa

Pays de la Loire

Beliebt ist auch die Urlaubsregion in den Flusstäler der Loire. Der Loire ist der größte Fluss in Frankreich der zum Atlantik fließt. Die Region zwischen den Städten „Sully-sur-Loire“ und „Chalonnes-sur-Loire“ wurden im Jahre 2000 aufgrund der zahlreichen Schlösser und der einmaligen Naturlandschaft zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Die Pays de la Loire befinden sich im Westen von Frankreich. Neben der Hauptstadt „Nantes“ sind die Städte „Angers“ und „Le Mans“ weitere bekannte und interessante Städte in dieser Region. Bekannt ist Pays de la Loire vor allem für seine schönen Strände, die Weinberge und seine imposanten Schlösser. Im gesamten Gebiet gibt es viele kleine Flüsse und Kanäle, sodass schnell deutlich wird, dass hier Wasser eine Hauptrolle spielt.

Die Großstadt Nantes begeistert durch ihre vielen Museen, die auch weltweit von großer Bedeutung sind. Zu den sehenswertesten gehören das „Musee des Beaux Arts“, das „Jules Verne Museum“, das „Musee Dobree“ und ein überaus interessantes Naturkundemuseum. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das Herzogschloss. Es wurde nach stolzen 15 Jahren Restaurierungsarbeiten Anfang 2007 wieder eröffnet. Unbedingt besichtigen sollte man auch die Kathedrale Saint-Pierre sowie die vielen weiteren kleinen und großen Kirchen, die in der Stadt und der näheren Umgebung zu finden sind. Wunderbar einkaufen gehen kann man in den Einkaufsstraßen „La Rue Crebillion“ und „La passage Rommeraye“. Wer Ende Januar / Anfang Februar seinen Urlaub in Nantes verbringt, kann Zuschauer beim klassischen Musikfestival „La Folle Journee“ sein. Jedes Jahr werden von diesem Festival Tausende internationale Gäste angezogen. Ein weiteres Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt ist das Jazzfestival „Rendez-vous de I´Erdre“, dass immer am ersten Wochenende im September am Ufer der Erdre stattfindet.

Angers beeindruckt durch seine vielfältige Kulturlandschaft, denn es gibt viele reizvolle Schlösser, eine beeindruckende Gastronomielandschaft und die renommierten Weinanbaugebiete. Besuchen sollte man hier unbedingt das „Chateau du Roi Rene“. Das Schloss stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde erst im 13. Jahrhundert fertiggestellt. Das Palais war einst ein Teil der Stadtmauer und sieht mit seinen 17 Türmen eher wie eine Festung aus. Immer wieder interessant ist auch ein Besuch im „Musee Jean Lurçat“, dass sich im Gebäude des Krankenhauses Saint-Jean befindet, dass aus dem 12. Jahrhundert stammt. Besonders sehenswert sind die zeitgenössischen Wandteppiche von Jean Lurcat, die hier ausgestellt werden. Auch das Kunstmuseum „Musee des Beaux-arts“, dass 2004 nach fünf Jahren Bauzeit wieder eröffnet wurde, sollte man sich nicht entgehen lassen. Im Gebäude werden zwei feste Ausstellungen auf 3.000 Quadratmetern gezeigt. In der Ausstellung Beaux-arts werden Bilder und Skulpturen vom 14. bis 21. Jahrhundert gezeigt und die Histoire d'Angers beschäftigt sich mit archäologischen Funden und der Geschichte der Stadt.

Le Mans ist vor allem wegen des 24-Stunden Rennens weltweit bekannt. Im Süden der Stadt wird das Vorbild vieler Langstreckenrennen seit 1923 auf den 13,5 Kilometer langen Landstraßen ausgetragen. Jedes Jahr Mitte Juni steht Le Mans ganz im Zeichen des Motorsports. Neben diesem legendären Rennen wird hier aber auch der Grand Prix von Frankreich der Motorrad-WM ausgetragen. Und doch hat La Mans viel mehr zu bieten, als nur rasende Autos und Motorräder, denn auch an Sehenswürdigkeiten mangelt es dieser Stadt nicht. Besonders erwähnenswert ist die gotische Kathedrale „Saint-Julien du Mans“ sowie die historische Altstadt und die gallo-römische Stadtmauer, die zum Ende des 3. Jahrhunderts erbaut wurde. Le Mans blieb im Zweiten Weltkrieg weitestgehend unzerstört, weshalb hier sehr viele Bauten aus längst vergangenen Zeiten erhalten geblieben sind und heute dafür sorgen, dass ein Besuch in dieser Stadt zu einer wahren Zeitreise wird.