Eine gesetzliche Impfpflicht für Griechenland gibt es nicht. Jedoch sei es jedem Griechenland-Reisendem empfohlen, seinen Impfkalender auf seine Aktualität hin zu überprüfen und ggf. Impfungen auffrischen zu lassen. Als empfehlenswert gelten Impfungen gegen Hepatitis A und B, Tetanus, und Diphtherie. Dringend zu empfehlen ist auch eine Schutzimpfung gegen FSME.
Reisende, die länger als sechs Monate in Griechenland bleiben und die aus einem Geldfieber-Infektionsgebiet kommen, müssen einen Nachweis über eine Gelbfieberimpfung erbringen.
Medizinische Versorgung vor Ort
In Griechenland ist die medizinische Versorgung gut. Reisende, die in Deutschland gesetzlich krankenversichert sind, haben einen Anspruch auf eine medizinische Behandlung. Bei einer Behandlung muss die Europäische Krankenversicherungskarte vorgelegt werden. Jedoch ersetzen die gesetzlichen Krankenkassen nicht alle Kosten. Daher ist eine Auslands-Krankenversicherung zu empfehlen.
Wichtig: in der Europäischen Krankenversicherungskarte ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall enthalten. Diese Leistung darf von gesetzlichen Krankenkassen nicht angeboten werden. Nur durch eine private Reiseversicherung kann ein Rücktransport finanziell abgesichert werden.
Das griechische Leitungswasser ist im Normalfall gechlort und relativ sauber. In den ersten Tagen muss man allerdings bei der Akklimatisierung mit leichten Magenverstimmungen rechnen. Daher sollte man in den ersten Tagen abgefülltes Wasser verwendet, welches überall zu bekommen ist.