Im Nordosten von Italien befindet sich beispielsweise die Emilia-Romagna, Friaul, Trentino-Alto Adige und Venetien - alles ebenfalls bekannte und beliebte Urlaubsregionen, die zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu bieten haben.
Die Emilia Romagna befindet sich nördlich der Toskana und südlich der Lombardei und besteht aus den neun Provinzen: Bologna, Rimini, Parma, Piacenza, Modena, Ferrara, Reggio nell’emilia, Ravenna und Forli Cesena.
Sie ist nicht nur eine der reichsten Regionen in Italien, sondern ist auch landschaftlich sehr beeindruckend, was in der Berglandschaft des Apennin bis hin zur Küstenlandschaft der Adria, begründet ist. Zudem grenzt die Emilia Romagna an Venedig und die Republik San Marino.
Sehr viele der Teile der Gebirge und Wälder stehen heute unter Naturschutz. So z.B. die Nationalparks Casentinesi, Monte Falternona und Campigna. Im Osten findet man an der lange Küste größtenteils flache Sandstränden. Viele kleine Urlaubsorte befinden sich entlang der Küste, rund um das Zentrum der Stadt Rimini, in denen Strandurlauber aus der ganzen Welt auf ihre Kosten kommen. Zudem gilt die Emilia Romagna als die kinderfreundlichste Region in Italien. Mit mittelalterlichem Flair wird man in vielen kleinen Ortschaften abseits des Strandgeschehens der Provinz Rimini begrüßt. Diese Ortschaften werden als „Valleconca“ bezeichnet. Besuchen sollte man hier unbedingt Orte wie Montefiore Conca oder Montegridolfo. Zu den besonders erwähnenswerten Sehenswürdigkeiten der Emilia Romagna gehören die byzantinischen Kirchen in Ravenna, von denen die San Apollinare in Classe, die San Vitale und die San Apollinare Nuovo wegen ihrer einzigartigen Mosaiken zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Nicht verpassen sollte man auch das Mausoleum der Galla Placidia und das Mausoleum des Theoderich.
Während die Vatikanstadt ein Ministaat mitten in Italien ist, bildet San Marino den zweiten Ministaat des Landes, der sich im Nordosten befindet. Am Osthang der Etruskischen Apennins gelegen, dominieren hier der Gipfel des „Monte Titano“ und die immergrüne hügelige Landschaft. Neben der gleichnamigen Hauptstadt gibt es noch acht weitere Gemeinden. Zu den bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten gehören u.a. der „Palast Bergami Belluzzi“, in dem sich heute ein Staatsmuseum befindet, in dem beindrucksvoll die Geschichte des Ministaates gezeigt wird. Des Weiteren sollte man sich die Kirche „San Francesco“, die 1836 erbaut wurde, und die „Basilikan San marino“ nicht entgehen lassen. Auch ein Besuch des „Palazzo del Governo“, der Regierungspalast der sich an der Piazza della Liberta befindet, gehört zu San Marino einfach dazu. Landesgeschichtlich ist hier immer etwas los, denn die Traditionen werden hier mit den jährlichen Mittelaltertagen und großen historischen Zeremonien am Leben gehalten.
Bologna ist vor allem unter Studenten bekannt, denn es ist eine pulsierende Universitätsstadt. Die Stadt befindet sich am Fuß des Apennin und ist gleichzeitig die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna und der Provinz Bologna und hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt Italiens entwickelt.
Auch Bologna begeistert mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie den Wahrzeichen der Stadt, den beiden Türmen „Torre Garisenda“ und der „Torre degli Asinelli“. Letzterer wurde um 1300 erbaut und war für 133 Jahre mit einer Höhe von 94,5 Metern das höchste Gebäude in Europa. Des Weiteren muss man hier unbedingt die „Piazza Maggiore“ besuchen, das Zentrum der Stadt. Hier befindet sich der bekannte Neptunbrunnen und die Basilika „San Petronio“ Die Basilika ist eine beeindruckende gotische Kirche, die die fünftgrößte weltweit ist. Vor allem der Innenbereich ist beeindruckend. Geplant war dieses Gotteshaus einst als die größte Kirche der Christenheit. Mit dem Bau begonnen hatte man 1390 konnte die Kirche aber aufgrund finanzieller Probleme bis heute nicht vollenden.