Wer nicht so sehr auf Pauschaltourismus steht, sondern lieber Land und Leute richtig kennen lernen möchte, der kann auf vielfältige Arten Italien kennen lernen.
…mit dem Auto
Das italienische Straßennetz ist rund 180.000 Kilometer lang. Von sind ca. 6.800 Kilometer Autobahn, die überwiegend in privater Hand und damit mautpflichtig sind. Andere Straßen sind Eigentum der öffentlichen Hand. Unterschieden wird in Italien zwischen Staats-, Regional-, Provinzial- und Kommunalstraßen.
… mit der Bahn
Auch das Schienennetz ist sehr gut ausgebaut und rund 16.500 Kilometer lang. Das Netz sowie der Transport liegt bis auf wenige Ausnahmen in den Händen des Staates. Im Vergleich mit anderen Ländern kann man in Italien sehr günstig mit der Bahn fahren. So kostet beispielsweise eine einfache Fahrt von Mailand nach Venedig mit dem Eurostar Italia rund 35 Euro.
Seitdem zwischen Novara und Mailand sowie zwischen Bologna und Florenz im Dezember 2009 der letzte noch fehlende Streckenabschnitt eröffnet wurde, verfügt Italien über eine gut 900 km lange durchgehende Schnellfahrstrecke von Turin über Mailand, Bologna, Florenz, Rom und Neapel bis nach Salerno.
… mit dem Schiff
In Italien gibt es rund 2.400 Kilometer schiffbare Wasserwege. Den höchsten Passagierfluss gibt es an den Häfen von Messina und Reggio Calabria. Dies sind die wichtigsten Verbindungen zwischen Sizilien und dem Festland. Alle Verbindungen im Mittelmeer bietet die Reederei „Tirrenia di Navigazione“ aus Neapel an.
… mit dem Flugzeug
… zu Fuß oder mit dem Rad
Italien ist ein Paradies für Freunde des Wanderns und für Radfahrer. Beide Wegenetze sind sehr gut ausgebaut und ausgeschildert. Zudem gibt es viele gastronomische Betriebe, die speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern und Radfahrern eingestellt sind und nicht nur spezielle Mahlzeiten anbieten, sondern vor allem auch Werkstätten für kleinere Reparaturen am Rad bereit stellen.